Todeserklärung – Knobels neuer Fall

Anwaltskrimi von Klaus Erfmeyer

Knobels Tagebuch war ein Album all dieser in ihrer bislang unbekannt gewesenen Tiefe und leuchtenden Farbenpracht erlebten Augenblick, und ganz im Unterschied zu seiner dem beruflichen Alltag geschuldeten Sachlichkeit fielen ihm für sein Tagebuch poetische Wendungen ein, mit denen er sein Erleben reichlich ausmalte, um es für die Ewigkeit zu konservieren. (Seite 27)

Steckbrief

  • als Taschenbuch: 274 Seiten, E-Book oder Hörbuch
  • Verlag: Gmeiner-Verlag;
  • 1. Juli 2007
  • ISBN: 978-3899777352

Darum geht es

Der Dortmunder Rechtsanwalt Knobel wird von seinem neuen Mandanten Gregor Pakulla damit beauftragt, dessen Bruder zu suchen. Obwohl das kein Fall für einen Anwalt zu sein scheint, begibt sich Knobel mit seiner Freundin Marie auf die Fährte des Verschwundenen.

Parallel dazu muss Knobel sich in der Kanzlei gegen einen Konkurrenten behaupten und im Privatleben ist mit dem Ende seiner Ehe einiges zu regeln.

„Todeserklärung – Knobels neuer Fall“ weiterlesen

Mallorquinische Leiche zum Sa Rua [Rezension]

Der zweite Mallorcakrimi von Susan Carner

Steckbrief

  • Vertrieb: BoD – Books on Demand
  • Veröffentlichung: 2. Auflage, 7. August 2019
  • ISBN: 978-3743193536
  • als Taschenbuch (320 Seiten) oder E-Book

Darum geht es

Auch in ihrem zweiten Fall ermittelt Kommissarin Mercédès Mayerhuber wieder in und um Paguera. Im Zentrum steht erneut die aus Band 1 (und ohnehin jedem Pagueraurlauber) wohlbekannte Ferienanlage an der Playa Romana.
Während des mallorquinischen Karnevalsumzugs ‚Sa Rua‘ wird ein deutscher Tourist erstochen. In Verdacht geraten die Ehefrau und der Stiefsohn, aber auch die Familie aus dem benachbarten Apartment wird den Ermittlern zunehmend suspekt.

Außerdem muss sich die Kommissarin mit einer Kollegin aus Berlin herumplagen, die sich ein bisschen zu gut mit Mercedes’ Freund versteht.

„Mallorquinische Leiche zum Sa Rua [Rezension]“ weiterlesen

Mallorquinische Leiche zum Frühstück [Rezension]

Mallorcakrimi von Susan Carner

Steckbrief

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (31. August 2017) ; Neuauflage: BoD – Books on Demand; Auflage: 1 (17. Juli 2019)
  • ISBN: 978-3743179530
  • Sprache: Deutsch

Worauf Miquel meinte: »Wenn Sie sich hier willkommen fühlen wollen, dann sollten sie mallorquinische Ausdrücke benutzen. Bringen Sie uns dos cafès amb llet«, und zwinkerte der Kellnerin zu.

Die antwortete in holprigem Spanisch: »Kaffee verstehe ich in allen Sprachen. Ansonsten ist mir deutsch lieber«, und zog von dannen. (Seite22)

Darum geht es

Kommissarin Mercédès Mayerhuber wird nach Mallorca versetzt und gleich an ihrem ersten Tag erwartet sie eine Leiche im Ferienort Paguera. Im Rahmen der Ermittlungen ergibt sich so manch ein Verdacht. Motive, die erfolgreiche Schriftstellerin zu töten, gab es viele. Zum Entsetzen der Kommissarin rückt auch der attraktive Hotelmanager immer weiter ins Zentrum des polizeilichen Interesses – und das ausgerechnet in dem Moment, als sich bei Mercédès polizeiliches und privates Interesse vermischen.

„Mallorquinische Leiche zum Frühstück [Rezension]“ weiterlesen

Im Mallorcamagazin

Der Artikel über meinen mallorquinischen Liebesroman Olivenhain und Meeresrauschen ist heute erschienen

Heute war es soweit: ein Interview und zwei Fototermine später ist der Artikel im Mallorcamagazin erschienen. Was habe ich gestaunt, dass ich es sogar auf die Titelseite geschafft habe. Und im Innenteil gab es dann gleich eine ganze Seite. Wow! Das war ein unbeschreibliches Gefühl.

Sonnige Grüße von Mallorca

Seit zwei Wochen bin ich nun auf Mallorca und inzwischen fühlt es sich wieder nach Alltag an.
Einkaufen, waschen, putzen – wie zuhause auch. Vielleicht etwas umständlicher. Mir fehlen meine Spülmaschine, mein Trockner und vor allem mein Auto. Und irgendwie auch mein Kaffeevollautomat, vor allem morgens. Die Filterkaffeemaschine scheint den Kaffee eher zu destillieren, wenn man so beobachtet, wie die dunkle Flüssigkeit tröpfchenweise in die Kanne fällt.

Nachmittags gibt es dann immer den von mir heißgeliebten ›cafe solo‹, die spanische Form des Espressos. Klein, heiß, tiefschwarz. Und extrem schmackhaft.

Wenn ich den Blick hebe, sehe ich Palmen vor dem Fenster. Die sich gerade extrem im Sturm biegen. Wenn ich den Kopf leicht drehe, schaue ich auf das Meer. Türkisfarben schimmert es im Sonnenlicht. Durch den Sturm brechen sich die Wellen heute so laut, dass ich sie bis hier oben zu meinem Schreibtisch höre.

Wenn ich mich vom Anblick des Meeres losreißen kann – was schwer genug ist – dann schreibe ich. Ich arbeite derzeit an einer Fortsetzung meiner Plansprings-Geschichte.

Der eine oder andere mag den »Santa zum Verlieben«, den ich unter dem Namen Cara Lay geschrieben habe, möglicherweise kennen. Zum Wiedereinstieg in die Welt von Plansprings habe ich den Roman noch einmal gelesen. Es war auch nur ein ganz klein wenig seltsam, am Strand in der Sonne zu sitzen und dabei von Skitagen und Schneestürmen zu lesen. Wobei es hier auf der Insel gestern auch geschneit hat. Es ist so kalt, dass es in den höheren Lagen der Tramuntana auf den Gipfeln weiß ist. Das passte dann ja wieder.

Meinen Roman ›Olivenhain und Meeresrauschen‹ habe ich natürlich ebenfalls mit auf die Insel gebracht. Das fertige Buch sollte schließlich seine Wiege auch mal sehen. Einige Kontakte wurden in diesem Zusammenhang geknüpft, es ist gut möglich, dass es bald Neuigkeiten gibt, aber noch ist nichts spruchreif und die Uhren auf der Insel gehen bekanntlich anders.