Gewinnspiel auf Facebook

Seid ihr bei Facebook unterwegs? Kennt ihr schon die dortige Seite von meinem Buchsalat?

Dann schaut doch mal wieder dort vorbei – ganz aktuell gibt es da ein Gewinnspiel, bei dem es wunderschöne Karten und Lesezeichen von Julia K. Rodeit, Cara Lindon, Stina Jensen, Frida Luise Sommerkorn  und meinem alter Ego Rana Wenzel zu gewinnen gibt.
Viel Glück!

Frankfurter Buchmesse 2018 – Teil II

Der zweite Tag: Vormittag

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, deshalb gibt es meinen Bericht über Tag 2 in überwiegend bebildeter Form. Viel Spaß dabei 🙂

Tag 2: Der erste Publikumstag: bunter, voller und wieder überspannt von einem wolkenlosen Himmel.

Da Publikumstag war, gaben sich Autoren und andere Promis an den diversen Ständen noch gedrängter als an den Vortagen die Klinke in die Hand
Lesung von Michael Tsokos beim Droemer Knaur Verlag. Allzu lange konnten wir nicht bleiben, …
… wir wollten nämlich diesem Mann lauschen: Peter Wohlleben, der unglaublich interessant und sympathisch über den Wald erzählen kann.
„Frankfurter Buchmesse 2018 – Teil II“ weiterlesen

Frankfurter Buchmesse 2018

Tag 1

Zum dritten Mal ging es für mich zur Frankfurter Buchmesse und ganz allmählich komme ich mir nicht mehr so verloren vor. Ich weiß, welche Toiletten relativ leer sind, verlasse die Rolltreppen zwischen Halle 3.0 und 3.1 nur noch ganz selten eine Etage zu früh und ganz wichtig – ich kenne die nicht ganz so überlaufenen Kaffeestände.

Vor allem aber ist es das Treffen mit liebgewonnenen Kolleginnen und Freunden, das dafür sorgt, sich jedes Jahr ein bisschen vertrauter zu fühlen.

Mehr als nur eine Kollegin: Mittagspause mit meiner lieben Freundin Julia K. Rodeit

Nach dem Currywurstessen, von dem ich nun weiß, dass es für viele schon eine Art Buchmessen-Tradition ist, gönnten Julia K. Rodeit und ich uns noch einen ruhigen Kaffee in der Sonne. Wenn uns nicht Termine in die Halle zurück gezwungen hätten, wären wir wohl bis zum Abend dort sitzen geblieben. Das Wetter meinte es allzu gut mit den Besuchern.

Nach einem schnellen Rundgang durch Halle 3.0 ließ ich mir die New Adult Romane vom Sternensand-Verlag vorstellen.

„Frankfurter Buchmesse 2018“ weiterlesen

Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

von Lars Simon

  • Veröffentlicht: 14. Oktober 2016
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • 432 Seiten
  • ISBN: 978-3423216517

Lennart blickte auf Bölthorn herab, dem gerade ein bleistiftdicker Schleimfaden aus der Lefze tropfte und einen kleinen Sabbersee auf Lennarts Eichendielen bildete. Ja, diesen Hund musste man einfach lieben. (Seite 72)

Darum geht es:

Für Lennart Malmkvist läuft es im Moment nicht gut. Sein Nachbar wird ermordet, seine Freundin verschwindet, er gerät ins Visier der Ermittler und obendrein verliert er unverschuldet seinen Job. Eher aus finanziellen Erwägungen, denn aus ehrlichem Interesse, entschließt er sich in dieser Situation, die Erbschaft anzutreten, die sein getöteter Nachbar ihm hinterlassen hat: Er übernimmt dessen Zauberartikelladen. Inklusive der damit verbundenen Verpflichtung, sich um Bölthorn, den übergewichtigen Mops des Verstorbenen, zu kümmern. Ziemlich schnell merkt er, dass der Zauberladen nur Tarnung für echte Magie war und eher unfreiwillig sieht er sich gezwungen, selbst zaubern zu lernen, um sich gegen dunkle Kräfte zu verteidigen.

Meine Meinung:

Lars Simon pflegt einen ungewöhnlichen Schreibstil.

„Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ weiterlesen

Lesung: Die Elemente des Todes

Ein True-Crime-Thriller von Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer

Die Autoren während der Lesung
  • Verlag: Knaur TB
  • Veröffentlicht am 01. Oktober 2018
  • 496 Seiten

Aktuell findet zum neunten Mal die Veranstaltungsreihe »Mord am Hellweg« statt. Gestern gab es in diesem Rahmen eine Lesung im Polizeipräsidium Hamm.
Das Autorenduo Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer stellte ihr frisch erschienenes Werk »Die Elemente des Todes« vor.


Es handelt sich dabei um die Aufarbeitung einer real geschehenen Mordserie in der Form eines Romans. Aus verschiedenen Perspektiven werden die damaligen Geschehnisse durchleuchtet, nicht nur aus Sicht des leitenden Ermittlers, sondern beklemmenderweise auch aus Täterperspektive.
Während Claus Cornelius Fischer als namhafter Drehbuchautor für den schriftstellerischen Teil verantwortlich war, steuerte Axel Petermann sein kriminalistisches Know-How und Eindrücke aus seiner jahrelangen Berufserfahrung als Fallanalytiker bei.
Dementsprechend war auch die gestrige Lesung aufgebaut: Während Claus Cornelius Fischer mehrere Passagen aus dem Buch vorlas, streute Axel Petermann passende Erfahrungsberichte aus der damaligen Polizeiarbeit ein und gab Einblicke in die generelle Arbeit eines Profilers.
Diese Zusammensetzung funktionierte sehr gut. Der Vortrag des Lesenden war eindringlich, doch wirklich bedrückend wurde es in den Momenten, in denen durch Petermanns Berichte klar wurde: Das ist wirklich so geschehen.

Axel Petermann

Nach gut zwei Stunden war die Veranstaltung vorbei. Geblieben sind einige verstörende Schilderungen und die Hoffnung, dass Axel Petermann recht behalten möge, wenn er feststellt: »Es gibt böse Taten, aber die wenigsten Menschen sind wirklich böse.«

Weihnachten naht …

 … und damit die Veröffentlichung meines Weihnachtsromans

„Endlich“, so bin ich geneigt zu sagen, denn die letzten Überarbeitungsdurchläufe waren eine Qual.
Wenn man sein eigenes Manuskript nicht mehr sehen kann, ist es an der Zeit, loszulassen. Und so ist es jetzt auf dem Weg ins Lektorat und wird euch hoffentlich in Richtung Winter und Advent in weihnachtliche Stimmung versetzen, wenn sich … ach nee, das wird noch nicht verraten.
Nur soviel: in den Bergen Colorados gibt es beinahe so viel Herzschmerz wie Schneeflocken.

Das Lied der Toskana

Ein Liebesroman von Julia K. Rodeit

[unbezahlte Werbung, da Gewinnspielunterstützung]

Vor wenigen Tagen ist der Liebesroman „Das Lied der Toskana“ von Julia K. Rodeit erschienen.

Ich durfte die romantische Geschichte vorab als Testleserin begleiten und möchte euch das Buch vorstellen.

Steckbrief:

  • Veröffentlicht: September 2018
  • Verlag: Nova MD
  • ISBN: 978-3964433749
  • Formate: Print, mobi und epub
  • 322 Seiten

♥♥♥♥♥

Die junge Sängerin Franzi scheint endlich dort angekommen, wo sie sich seit Jahren hinträumt: in den Topplatzierungen der Charts. Doch der Erfolg fordert seinen Tribut und so findet sich Franzi alsbald in der Pension ihrer resoluten Großmutter in der Toskana wieder. Hier will sie neue Kraft tanken, doch das erweist sich als schwierig. Da ist zum einen ihr Jugendfreund Alessio, der sie nicht kalt lässt, obwohl Franzi doch einen Verlobten zuhause hat. Ihre Nonna hat Zukunftssorgen und Angst um die Pension. Als dann auch noch Franzis Eltern auftauchen, die sich seit der Scheidung spinnefeind sind, steckt Franzi mitten im turbulent italienischen Leben und begreift plötzlich, welche Dinge ihr wirklich wichtig sind.

Mich hat diese Geschichte sofort abgeholt. Bereits das hübsche Cover hat mich in die richtige Stimmung versetzt. Ich roch und schmeckte die Toskana, verliebte mich auf der Stelle in Nonna und habe herrliche Urlaubsstunden im Kopf verbracht.

Gewinnspiel auf facebook

Zum Release des Buches verlose ich auf meiner Facebook-Seite mit Unterstützung der Autorin eine wunderschöne Tasse mit dem Motiv des Buchcovers für euch. Weitere Informationen erhaltet ihr auf meiner Facebookseite https://www.facebook.com/Ranas.Buchsalat/

[Achtung: Der Link führt auf eine externe Seite. Durch Anklicken gelangt ihr auf eine Seite von Facebook. Bitte beachtet die dort geltenden Datenschutzbestimmungen.]

Redet doch einfach miteinander

… oder: wann ist ein Konflikt ein echter Konflikt?

Gerade diskutiere ich mit einer Freundin und Autorenkollegin über das Schweigen. Genauer gesagt über das Nichtreden in einem Konflikt.
Auslöser ist eine Szene in meinem aktuellen Manuskript. Meine Protagonistin entdeckt den Mann, mit dem sie Stunden zuvor eine heiße Nacht verbracht hat, in den Armen einer anderen. Er ist als Womanizer bekannt und war schon vorher nicht aufrichtig, also ist ihr Urteil schnell gefällt. Anstatt ihn zur Rede zu stellen oder sich später anzuhören, was er zu sagen hat, packt sie enttäuscht ihre Sachen und verlässt das Hotel.
Meine Freundin ist (zu recht) der Meinung, diesen Konflikt hätte man durch Reden lösen können (nun ja, nach der Vorgeschichte hätte sie ihm auch noch glauben müssen, aber grundsätzlich stimmt das so).
Ihre Schlussfolgerung lautet, ein Konflikt, der ganz einfach durch Reden zu beheben wäre, sei kein echter Konflikt.
An dieser Stelle bin ich nachdenklich geworden.

Quelle: Pixabay, CC Lizenz

Zum einen beschäftigt mich die Frage: Ab wann ist ein Konflikt ein echter Konflikt? Wie viel Tiefe verlangt ein Streit, um wichtig zu sein? Wie aufwändig muss die Versöhnung werden, um dem Zwist Bedeutung zu geben? Dumme Missverständnisse, sich über Banalitäten aufregen, wegen Kleinigkeiten in die Luft gehen – das sollte nicht sein und doch passiert es uns immer wieder. Warum sollte es den Figuren in unseren Geschichten anders ergehen?

Und wenn die Kontroverse erst in der Welt ist, bin ich mir nicht sicher, ob die objektive Leichtigkeit, mit der ein Streit beendet werden könnte, ein geeignetes Kriterium dafür sein kann, wie sehr eine Person subjektiv darunter leidet. Und überhaupt – denke ich mit einem Anflug von Trotz – sollte sie existieren, so kenne ich die nach oben offene Versöhnungsskala nicht, die mir sagt, etwa ab Level 14 ist die Kontroverse schwerwiegend genug, um in deinem Roman vorkommen zu dürfen.

Während ich noch darüber sinniere, landet mein Fokus mit einem Mal auf einer viel wichtigeren Erkenntnis, denn die Worte meiner Freundin enthalten noch eine andere Botschaft, die mir viel besser gefällt. Der Kern ihrer Worte, der besagt: »Es ist nicht so schlimm – sie hätten doch darüber reden können.«
Anders ausgedrückt: Solange man reden kann, ist kein Zerwürfnis schlimm.

Ich finde, das ist ein wundervoller Gedanke. So schön, dass ich ihm diesen Beitrag widme. Wohl dem, der redet – und jemanden hat, der ihm zuhört.
Dieser Gedanke kam mir in den letzten Wochen und Monaten bei all den Meldungen aus der Welt häufiger. Wir sollten vielleicht einfach mal wieder miteinander reden. Und einander zuhören. Und hoffen, dass meine Freundin recht behält: dass sich so mancher Konflikt dann als gar nicht so entzweiend entpuppt.

Dein finsteres Herz von Tony Parsons

Steckbrief

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Veröffentlichung: 1. Auflage 2014, 2. Auflage 2016
  • ISBN: 978-3404174003
  • Originaltitel: The Murder Bag
  • Übersetzung: Dietmar Schmidt

Zitat

Diese Jungen wachsen nicht auf, dachte ich. Sie eilen zu ihren Gräbern. (Seite 104/309 epub-Version)

Darum geht es

DC Max Wolfe gehört zu einer Mordkommission der Londoner Polizei, die sich um eine Reihe von Todesfällen kümmert. Auf den ersten Blick weisen die Fälle keine Gemeinsamkeiten auf, abgesehen von derselben präzisen Art, wie die Männer getötet wurden, und dass sie auf einem Gruppenfoto zusammen zu sehen sind. Bald stellen sich weitere Zusammenhänge heraus: Alle Opfer entstammen privilegierten Familien und waren als Kinder auf demselben Internat.

Wenn der alleinerziehende Vater Max Wolfe nicht gerade von Töchterchen Scout oder Hund Stan auf Trab gehalten wird, jagt er dem Mörder hinterher und kommt ihm dabei näher, als im lieb ist.

„Dein finsteres Herz von Tony Parsons“ weiterlesen

[Frisch auf den Tisch:] Der Hund, der eine Grube gräbt

Kriminalroman von Carine Bernard

Foto: Carine Bernard

Der Hund, der eine Grube gräbt
Ein Fall für Tierärztin Katja Maus

  • von Carine Bernard
  • Verlag: Knaur eBook
  • Erschienen: 03. September 2018
  • ISBN der Printausgabe: 978-3426216750

Heute erscheint ein neuer Krimi, den ich euch vorstellen möchte. Eine Rezension kann ich wegen Befangenheit nicht schreiben, denn ich war Testleserin dieses Romans. 😉



Gleichwohl (oder besser: genau deswegen) möchte ich euch den Inhalt näherbringen, vor allem wegen der ungewöhnlichen Protagonistin: Es handelt sich um eine ermittelnde Tierärztin. Sie wird durch einen Patienten – den Hund ihrer Freundin – auf mysteriöse Vorkommnisse in ihrer Siedlung in Ratingen aufmerksam.

Durch ein weiteres krankes Tier, eine herrenlose Katze, kommt sie einem Verbrechen auf die Spur und verbeisst sich mit Unterstützung des attraktiven Polizisten Cornelius Blum in den Fall.

Zwischen Tierschicksalen, Familienleben und Herzensangelegenheiten bringt die patente Frau Licht in das Dunkel der Geschehnisse.